Als damals die Prohibition scheiterte und aufgehoben wurde, suchte sich der Leiter des Ministeriums eine neue Daseins-Berechtigung: Marihuana. Er befragt 30 Mediziner und alle bestätigen ihm, dass Marihuana nicht schädlich sei und nicht verboten werden soll – außer ein Mediziner.
Auf dieser falschen Meinung baute der Leiter des Ministeriums seine gesamte Propaganda auf, die unter anderem stark rassistisch geprägt und voll von falschen Fakten war.
Mit einem Trick, Lobbyarbeit und vielen Lügen gelang es ihm tatsächlich ein Verbot zu erwirken. Das wollte er nun auch international durchsetzen – als Mexiko sich beispielsweise weigerte, stellten die USA die Lieferungen von Schmerzmittel nach Mexiko ein, bis diese nachgaben. Die Vereinten Nationen beschlossen in einer Sondersitzung, in der nur wenige Staaten vertreten waren, die Durchsetzung dieses Verbots mit knapper Mehrheit, sodass sich auch u.a. Deutschland wiederwillig dem Druck beugen musste.
Heute, fast 100 Jahre später, folgen die konservativen Parteien immer noch diesen Lügen, obwohl diese längst wissenschaftlich fundiert aufgedeckt sind. Erst allmählich werden die damals initiierten Vorurteile in den Köpfen aufgebrochen.