Wenn ich nur wenige Momente in einem Unternehmen mit Mitarbeitern zusammen bin, oftmals nur einige sehe, kann ich ganz gut abschätzen, wie erfolgreich das Unternehmen ist und wie es „tickt“.

Das ist keine besondere Gabe, für eine Las Vegas Show reicht es also nicht – denn das sieht jeder Mensch, wenn er denn bewusst darauf achtet.

Der wichtigste Faktor: Dynamik!

Wie dynamisch, wach, offen wirken die Mitarbeiter? Wie wirkt deren Körpersprache? Kraftvoll und selbstbewusst oder eher schwächer?

Fokus!

Wie fokussiert wirken die Menschen? Sind sie konzentriert oder desillusioniert? Sind sie bei der Sache oder sind sie mit den Gedanken außerhalb des Unternehmens?

Freundlichkeit!

Ist die Freunde gespielt oder ist sie wirklich da? Ist es die Freude, für das Unternehmen Chancen und Potenziale und Innovationen entdecken zu können? Merkst Du daran eine intrinsische Motivation?

Disziplin oder Offenheit

Wirken die Leute offen, locker oder herrscht Disziplin und Standardisierung? Wie sehr können die Menschen ihre Potenziale frei einsetzen? Wie mutig dürfen sie sein?

Probiere das einmal aus und schaue, wie Du das Unternehmen anhand der Mitarbeiter einschätzt.

#arbeitgebermarke #marketing #hr

Nur jeder 4te Arbeitgeber spricht offen über die installierten, konkreten Vorteile im Unternehmen für Arbeitnehmer…

Attraktive Programme für Arbeitnehmer sollen natürlich nicht nur bestehende Kollegen begeistern, sondern auch potentielle! Aber nur 25% kommunizieren das auch in den Stellenanzeigen oder auf der Webseite. 41% erwähnen die Vorteile dann im ersten Termin, 16% erst im zweiten Termin und 13% erst auf expliziter Nachfrage.

Wirklich attraktive Arbeitgebermarken sind hingegen weitläufig bekannt und begehrt. Dort landen die Bewerbungen der wirklich guten Leute, während andere Unternehmen, die genauso gut sind, mit hohen Gehaltsangeboten um drittklassige Kandidaten kämpfen – nur weil sie als #Arbitgebermarke nicht mit ihren Vorteilen rausgehen.

Dabei ist es essenziell für Menschen zu wissen, warum sie gerade in dem Unternehmen arbeiten sollen – was das Unternehmen zu bieten hat, was die Vorteile sind, warum gerade das Unternehmen zu ihnen passt.

Dafür ist Kommunikations-Know-How in den HR-Abteilungen wichtig und das richtige Mediabudget!

#HR ist keine Kostenstelle, sondern das Tor zum Erfolg!

#Arbeitgebermarketing

Google hat heute über 100.000 Mitarbeiter. Bis zu seinem Ausstieg hat Larry Page, einer der beiden Gründer von HashtagGoogle, die ersten 50.000 Kandidaten persönlich mit ausgesucht. Jeder ausgesuchte HashtagLebenslauf (oder Bewerber) wurde final persönlich von Larry Page geprüft – was circa 200 Prüfungen die Woche entsprach. In den meisten Firmen wäre das undenkbar, aber genau hier liegt das Erfolgsgeheimnis von Google: Larry investiert einen Teil seiner Zeit in die Gewinnung der richtigen Mitarbeiter. Anstatt dass er als Einzelperson sich in dieser Zeit um das operative Geschäft kümmert, sorgt er lieber dafür, dass er hunderte Top-Leute findet, die sich als Experten noch besser um das operative Geschäft im einzelnen kümmern können. Er multipliziert damit seine Kompetenzen, indem er die Menschen findet, die das Unternehmen bereichert. Damit muss er später wenig/keine Zeit in die Führung und Kontrolle dieser Menschen investieren, da das System von alleine funktioniert! Er begibt sich damit nicht in den Teufelskreislauf, in dem viele Manager gefangen sind. Der Unterschied zu den meisten Unternehmen: Google sucht Mitarbeiter und keine Abarbeiter! HashtagRecruiting

Unternehmen, in denen mindestens 30% der Führungskräfte weiblich sind (das sind 40% der Unternehmen), sind messbar erfolgreicher! Mehr als 50% verbessern sich bei den Faktoren Kreativität, Innovation und unternehmerische Offenheit. Ferner können Mitarbeiter leichter gewonnen und an das Unternehmen gebunden werden.  75% der 12.000 befragten Unternehmen konnte dadurch ihren Gewinn um 15% steigern!

Natürlich bringen Frauen, genauso wie Männer, ihre Fachkompetenzen mit in das Unternehmen. Wie gut die Personen in diesen Kompetenzen sind, ist von Mensch zu Mensch natürlich unterschiedlich, aber nicht von Geschlecht zu Geschlecht.

Werden gezielt beide Geschlechter in die Führung integriert, profitiert das Unternehmen von verschiedenen Perspektiven und auch geschlechterspezifischen Vorteilen, denn natürlich sind Männer und Frauen neurologisch und endokrinologisch partiell unterschiedlich (wobei beide Geschlechter ihre Vor- und Nachteile haben). Diese Mischung, die Diversifikation, schafft neue Blickwinkel, neue Methoden und neue Potenziale. Solange beide Geschlechter ihre Vorteile in Unternehmen einbringen können, profitiert dieses somit gleich mehrfach!

#Arbeitgebermarketing #Employerbranding #HR

Kaum angekommen, sind 15% der harterkämpften Mitarbeiter gedanklich schon wieder draußen.

17% aller Neueinstellungen realisieren die Kündigung auch tatsächlich innerhalb der ersten 3 Monate.

40% bis 60% kündigen in den folgenden 12 Monaten.

70% bis 80% der Mitarbeiter, die im ersten Jahr kündigen, fällen dieses Entscheidung in den ersten Tagen!

Onboarding senkt diese Quote deutlich! Es sorgt über einen klaren Prozess dafür, dass die Mitarbeiter eine schnelle Bindung zum Unternehme bekommen und effizient starten können!

Dabei ist der wichtigste Faktor Wertschätzung!

Fühlen sich neue Mitarbeiter nicht willkommen, sinkt die  Motivation drastisch und nachhaltig! Das gilt auch für die Organisation des Arbeitsplatzes. Ist nichts vorbereitet, hat der neue Mitarbeiter gleich den entscheidenden ersten Eindruck, wie „organisiert“ und „professionell“ das Unternehmen arbeitet. Zu 90% liegt er/sie damit richtig – die guten Mitarbeiter kündigen daraufhin schnell, die schlechten bleiben und passen ihre Arbeitsweise und Arbeitsmotivation an!

Deswegen beachten: #Onboarding mit #Wertschätzung! Insbesondere am ersten Tag! Das spart viel Zeit und Geld!

#Arbeitgebermarketing

Über 50% aller Arbeitnehmer in Deutschland bezeichnen sich als #BurnOut gefährdet. Das Gefährlich daran: über 50% haben auch entsprechende Symptome! Burn-Out ist seit kurzer Zeit nun auch bei der WHO als Krankheit anerkannt. Psychische Erkrankungen liegen unmittelbar hinter Rücken- und Gelenkkrankheiten, bzgl. der meisten Ausfalltage in Unternehmen – sie verursachen also immense Kosten für Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Staat und #Krankenkassen.

Empfinden Beschäftigte ihre Arbeit als sinnstiftend, werden solche Beschwerden seltener genannt (beispielsweise Rücken- und Gelenkschmerzen: 34% – zu regulär 54,1%; Erschöpfung: 33,2 % zu regulär 54,5%).

Grundsätzlich ist also eine sinnvolle Arbeit schon einmal ein guter „Stresskiller“. Dazu kommt, dass es wichtig ist, dass man seine PS auf die Straße bekommt! Denn Burn-Out kommt nicht von zuviel Arbeit, sondern daher, dass man „mit angezogener Handbremse Vollgas gibt“ – beispielsweise indem man durch eine fehlerhafte Organisation, Vorgesetzte u.v.m. keine oder zu wenige Erfolge in seiner Karriere hat. Dadurch fehlt das belohnende Buddha-Hormon Serotonin, während das Stresshormon Cortisol konstant ausgeschüttet wird.

#Employerbranding

Was kommt zu erst? Aus meiner Erfahrung das Kundenverständnis! Erst einmal muss ich wissen, was die Bedürfnisse meiner Kunden sind und welche motivatorische Ausprägung dahinter steht. Aus diesem Verständnis kann ich ableiten, welche Mitarbeiter ich brauche und diese entsprechend schulen!

In einem Disney-Park brauche ich andere Menschen, als in einer SAP-Hotline, bei McDonalds ein anderes Mindset als bei Gucci…

Sobald ich dieses Basic definiert haben, ist es essenziell, dass ich mich um meine Mitarbeiter kümmere! Diese sind in der Regel umfassender und direkter am Kunden dran, als die Manager – und haben damit wesentlich wichtigere Einblicke hinsichtlich Erwartungen, Bedürfnissen und Potenzialen. Außerdem sind primär sie es, die die Ideen für eine glückliche Kundenbeziehung erlebbar/möglich machen.

Dabei ist aber nicht das Gehalt wichtig, sondern das Wissen und Verständnis von der Marke und wie diese vom Kunden wahrgenommen werden soll. Ferner sollten die Ziele des Unternehmens und der Markenwahrnehmung (Vision/Mission) bekannt sein. All das ist eine wichtige Basis, um Sinnhaftigkeit in der Arbeit zu finden und die Mitarbeiter an das Unternehmen und die gemeinsame Unternehmung zu binden.

#Employerbranding #Arbeitgebermarketing #HR

Die Antwort ist beides!

Einen #Sinn in seiner Arbeit und damit in einem großen Teil seines Lebens zu sehen, entscheidet wie gesund wir sind. Menschen ohne einen Lebenssinn sterben früher und erleiden deutlich mehr Krankheiten, physisch und psychisch.

Menschen sind genauso unterschiedlich wie Jobs und man muss nicht immer den Sinn darin sehen, dass man Feuerwehrmann oder Arzt wird. Sinn lässt sich in einem tollen Service finden und darin, Teil eines tollen Produktes / Marke zu sein.

Es ist wichtig, dass Unternehmen diesen Sinn an ihre #Mitarbeiter transportieren. Jeder Unternehmer denkt, dass sein Unternehmen „toll“ ist, aber das ist im wahrsten Sinne sinnlos! Es zählt eine Erfüllung durch den Job – es muss nicht DIE Erfüllung sein, aber eine ist wichtig! Dafür dürfen die Mitarbeiter nicht das Gefühl bekommen, dass sie Mitabarbeiter sind, die nur gegen ein austauschbares Gehalt arbeiten. So wird sich kein Unternehmen entwickeln, denn so können nicht die wertvollen Potenziale der Menschen genutzten werden! Eine Kassiererin kann viel wertvolleres Wissen haben, als ein Manager. Der Manager hat dann die Aufgabe das Wissen aufzufangen und übergreifend zu implementieren.

#HR

1/3 aller Arbeitnehmer kündigt pro Jahr – das heißt, dass rein rechnerisch alle drei Jahre das Unternehmen aus komplett neuen Mitarbeitern besteht.

Die Kosten für den Arbeitgeber pro Kündigung sind natürlich individuell, gehen aber hoch bis zu 200% des entsprechenden Jahresgehaltes (und mehr, beispielsweise, wenn ein Top-Programmierer kündigt).

Die Durchschnittskosten sind hingegen:

Direkte Austrittskosten: 2.145 Euro

Indirekte Austrittskosten: 2.122 Euro

Direkte Such- und Auswahlkosten (extern): 4.591 Euro

Indirekte Such- und Auswahlkosten (intern): 6.115 Euro

Direkte Eintrittskosten: 2.002 Euro

Indirekte Eintrittskosten: 2.097 Euro

Opportunitätskosten der Fluktuation: 16.819 Euro (fehlende Motivation nach Kündigungsentschluss, Wegfall von Know-How, Stärkung des Wettbewerbs u.v.m.)

Kosten durch Fehlbesetzung: 7.178 Euro

GESAMT: 43.069 €

Hat ein Unternehmen bspw.: 200 Mitarbeiter, kündigen rechnerisch 66 pro Jahr, was Kosten in Höhe von 2.842.554‬ € verursacht!

Deswegen ist Mitarbeiterbindung nicht nur DER wesentliche Schlüssel für mehr Effizienz in Unternehmen, sondern auch der wichtigste Faktor in Sachen Kostensenkungen!

#Employerbranding #Arbeitgebermarketing #Mitarbeiterbindung

Die meisten Jobs werden auf dem sogenannten „verstecken“ Stellenmarkt vergeben, also „unter der Hand“ – das Unternehmen spart sich damit die hohen Ausschreibungsaufwände, weil passende Kandidaten intern oder über Empfehlungen gefunden werden – manchmal auch über Initiativbewerbungen!

Auf der anderen Seiten werden auch oft Fake-Stellenanzeigen genutzt. Unternehmen machen das, um u.a. am Markt Wachstums zu suggerieren. Sie setzen diese Fake-Ausschreibungen als reines #Marketing-Instrument ein. Headhunter ebenso, denn diese sammeln über gefakte Ausschreibungen Daten und können so ihren Kunden sagen, dass sie einen Datensatz von X haben. Ein wichtiges Verkaufsargument in der Branche.

Manchmal müssen aber auch einfach Stellen ausgeschrieben werden, weil die Bürokratie dies verlangt (Behörden, Betriebsräte usw.), obwohl die Stellen intern längst besetzt sind.

TIPP

Ermittle strategisch, welcher Job und welche Unternehmen perfekt zu Dir passen (Werte, Interessen, Deine Stärken, das Arbeitsumfeld = #MOST-System) und bewerbe Dich dort dann proaktiv. Versuche Termine mit der HR-Abteilung zu bekommen, um Dich vorzustellen. Arbeit mit #Linked, um Dich mit den richtigen Personen zu vernetzen.